Aktuelles aus unseren Medien
Erst Analog-Käse, jetzt Schummel-Schinken
Viele Gastwirte servieren ihren Kunden billiges Schinken-Imitat als angeblichen Kochschinken. Das ergaben Kontrollen des Landes Hessen, wie das Verbraucherschutzministerium in...
aus dem Landwirtschaftlichen Wochenblatt Westfalen-Lippe von Franz-Josef Budde
Dahinter steht eine riesige Leistung
Spaß macht es nicht, wenn Bäuerinnen und Bauern sich anhören dürfen, wie viel Gelder sie vom Staat überwiesen bekommen. Seit Mitte Juni kann „weltweit“ jeder im Internet die Empfänger von Fördermitteln aus dem Agrarhaushalt der Europäischen Union nachlesen.
Viele haben die Gelegenheit genutzt, sich „schlau“ zu machen, wer und wie viel aus dem weiteren und engeren Bekanntenkreis staatliche Gelder erhält. Der große Aufschrei blieb indessen aus. Wenn sich Öffentlichkeit und Presse „aufgeregt“ haben, dann über die „ganz Großen“. Mancher Unbedarfte hat dabei aber vergessen, dass in der ausgewiesenen Summe nicht nur die Direktzahlungen, sondern auch Lager- und Verarbeitungshilfen, Exporterstattungen oder beispielsweise Beihilfen für Schulmilch zusammengefasst sind. Molkereiunternehmen dafür an den Pranger zu stellen, dass sie am Schulmilchprogramm teilnehmen, ist wohl nicht angebracht.
Heinrich Niggemeyer, Redaktion SUS
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Trotz schwieriger Marktbedingungen haben wir es im letzten Jahr geschafft, die Schlachtzahlen um 2,7 % auf 55 Mio. Stück zu erhöhen. Im Außenhandel haben wir mit 2,6 Mio. t Fleisch- und Wurstwaren ein historisches Rekordergebnis hingelegt. Bezogen auf die Verarbeitungsware sind wir EU-größter Exporteur und bei den Schweine-fleischausfuhren den Dänen dicht auf den Fersen. Jetzt ist Stehvermögen gefragt, denn der Fleischabsatz im Inland und der Export sind keine Selbstläufer.
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